Nominierungen zum Klima-Walk-of-Shame

Der brennenden Öltropfen geht an:

Mit „Technologieoffenheit“ auf der Bremse stehen

In deutschen Autos wird sehr viel Erdöl verbrannt – vor allem als Benzin und Diesel. Das wird immer teurer, belastet die Luft und verursacht klimaschädliches CO₂. Während andere Länder sehr viel mehr auf Elektroautos und öffentliche Verkehrsmittel setzen, bleibt die deutsche Autoindustrie noch im fossilen Zeitalter stecken.

Nominierte: VW, BMW, Mercedes-Benz, VDA, UNITI, Wirtschaftsverband Fuels & Energie en2x und die E-Fuel-Alliance

Fossile Konzerne und ihre klimaschädlichen Geschäftsmodelle heizen die Klimakrise an. Doch verantwortlich, dass dies immer so weitergeht, ist die Politik. Deswegen vergeben wir zusätzlich einen Sonderpreis. Wer ist eurer Meinung nach der oder die Politiker*in, die klimapolitisch gerade den größten Schaden anrichtet?

Greenwashing und Lobbydruck gegen Regulierung

Chemie- und Agrobusinesskonzerne präsentieren sich öffentlich als Partner für eine klimafreundliche Landwirtschaft. Aber ihr Geschäftsmodell basiert auf energieintensivem Anbau in Monokulturen mit massivem Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden ­sowie unklaren Folgen für unsere Gesundheit.

Nominierte: BASF, Bayer, VCI, CEFIC, Croplife

Der KI-Hype treibt den Ausbau von Rechenzentren weltweit massiv voran. Sie verbrauchen riesige Mengen Strom und Wasser. Der Energiebedarf wächst immer weiter und droht, fossil produziert zu werden.

PR-Arbeit mit großer Nähe zur Politik

Erdgas ist eine „Brückentechnologie“ und sauberer als Kohle? Jahrelang hat uns die fossile Gaslobby dieses grüne Märchen aufgetischt. Doch das ist eine PR-Fassade.

Nominierte: SEFE, Eon, RWE, EnBW, VKU, BDEW, DVGW, Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft