Darum geht’s
Bisher handeln fossile Konzerne im Verborgenen. Wir machen ihren zerstörerischen Einfluss sichtbar, mitten im Berliner Regierungsviertel vor den Augen der politischen Entscheider*innen. Der Klimabremser-Award beim Klima-Walk-of-Shame ist ein brennender Öltropfen – ölig und düster.
Wir bringen Klima-Blockierer in die Öffentlichkeit!
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Aus Fame wird Shame
The Beatles, Audrey Hepburn, Dolly Parton, Morgan Freeman – die Namen, die auf den Sternen des Hollywood Walk of Fame stehen, sind weltweit bekannt. Über 2.800 Persönlichkeiten, die die amerikanische Unterhaltungsindustrie prägten, sind inzwischen Teil des städtischen Kulturdenkmals. Ein altrosafarbener Stern im Boden ist eine große Ehre und für viele Berühmtheiten ein Traum.
Wir drehen den Spieß um und machen aus dem Walk of Fame einen Walk of Shame. Aber statt Glitzer und Glamour wird es ölig und düster. Statt berühmter Persönlichkeiten stellen wir die ins Rampenlicht, die lieber im Verborgenen bleiben würden: fossile Konzerne und ihre Lobbys.
Teilweise seit Jahrzehnten verhindern sie effektiven Klimaschutz, indem sie mit ihren PR-Strategien und Netzwerken Einfluss auf die Politik und die öffentliche Wahrnehmung nehmen. Dabei wissen sie schon lange, welche Auswirkung ihre Geschäfte auf das Klima und die Umwelt – und damit auf uns – haben werden. Während die Klimakrise eskaliert, klingeln ihre Kassen.
Wir nennen sie Klima-Blockierer und Weltverbrenner. Und ihren zerstörerischen Einfluss machen wir jetzt mit dem Klima-Walk-of-Shame sichtbar: Statt einen Stern lassen wir symbolisch brennende Öltropfen in den Boden.
Wie auch beim Walk of Fame gibt es unterschiedliche Kategorien, in denen wir Klima-Blockierer nominieren. Denn auch wenn es manchmal so wirkt: Nicht nur Öl-, Gas- und Kohlekonzerne profitieren von den fossilen Geschäften. Ein Gremium hat sich beraten und anschließend entschieden, wessen Einfluss besonders gravierend ist. Welche Akteure nominiert wurden und warum, erklären wir hier.
Das Ziel

Im Jahr 2026 sind die Folgen der Klimakrise besonders deutlich geworden: 10.000 hitzebedingte Tote im Sommer, historische Tiefstände in den Flüssen bis in den Herbst, Ernteausfälle, Hitzerekorde. Wir finden: Die Öffentlichkeit muss sehen und verstehen, wer hinter diesen Entwicklungen steckt. Der Klima-Walk-of-Shame ist der Versuch, Menschen darüber aufzuklären und ins Gespräch zu kommen. Die brennenden Öltropfen sollen aber auch den politischen Entscheidungsträger*innen ihre Verantwortung in Erinnerung rufen.
Der Klima-Walk-of-Shame macht die „Weltverbrenner“ für alle sichtbar. Das sind diejenigen, die in Berlin und Brüssel echten Klimaschutz blockieren, damit die eigenen Kassen weiter klingeln. Damit verbrennen sie unsere Zukunft. Wir zeigen dir, wie wir das gemeinsam stoppen.
Berlin statt Hollywood

Ab November 2026 wird monatlich der Ölteppich in Berlin ausgerollt und jeweils ein Klima-Blockierer enthüllt. Vor den Augen politischer Entscheidungsträger*innen, der Öffentlichkeit und der Presse. Natürlich darf bei einer Verleihung eine Laudatio nicht fehlen. Das übernehmen beim Klima-Walk-of-Shame bekannte Persönlichkeiten aus Deutschland.
Im Sommer 2027 werden die brennenden Öltropfen als dauerhafte Installation an einem öffentlich zugänglichen Ort in Berlin zu sehen sein. QR-Codes führen zu Hintergrundinformationen, damit die Menschen den Einfluss dieser Akteure verstehen. Vielleicht wird der Klima-Walk-of-Shame bald sogar zu einem festen Stopp auf Berliner Stadttouren, in Reiseführern oder auf Instagram. Wer weiß?
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Wer erhält den nächsten brennenden Öltropfen?
Erfahre, welche Akteure im Fokus stehen, welche Hintergründe es gibt und wann die nächste Enthüllung stattfindet.
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Wer wir sind
Wir sind LobbyControl. Wir sorgen für Transparenz, wo Lobbys politische Entscheidungen verzerren. Seit über 20 Jahren arbeiten wir als anerkannte Expert*innen für Lobbykritik und sind national und international bestens vernetzt.
Wir handeln konsequent unabhängig und nehmen kein Geld von Konzernen oder vom Staat. Nur so können wir den Mächtigen herrlich unhöflich auf die Finger schauen.
